Betriebsfest Nachlese

Vor einem Jahr habe ich mich nach dem Betriebsfest ĂŒber die Band beklagt, die uns bei fast jedem Lied ĂŒberzeugen wollten, was sie doch fĂŒr gute Musiker sind.

Und neben einem Kommentar unserer Auszubildenden zu dem Beitrag kam am folgenden Montag auch unser mittlerweile in Rente gegangener Werkleiter auf mich zu und widersprach mir vehement.

Doch nicht umsonst haben die Organisatoren unseres diesjĂ€hrigen Betriebsfestes am letzten Samstag sich fĂŒr eine andere Combo entschieden. Und ich war mir mit meinen Kritikern anschließend einig, dass die zumindest ihre Sache gut gemacht haben. Und unser ehemaliger Werkleiter meinte, dass ich das ja auch ruhig mal schreiben könne, damit ich auch mal positiv im Blog berichte. Gut, hiermit geschehen. „The Tramps“ hießen sie und man kann sie durchaus empfehlen. Und sie treten auch etwas festlicher auf, als auf dem Foto ihrer Heimseite. 🙂

Was mich aber den Abend fast umgehauen hĂ€tte, war, dass plötzlich noch ein Kollege mit seiner Frau aufgetaucht ist. Diese Aussage fĂŒr sich genommen scheint etwas banal, aber die beiden hatten erst am Samstag im engsten Familienkreis geheiratet. Und nachdem die Feier zu Ende war, sind sie dann noch auf das FRoSTA-Betriebsfest gekommen.

Alles Gute den beiden noch mal von dieser Stelle aus!

Und hoffentlich viele glĂŒckliche Jahre und noch viele so schöne Abende wie bei uns im Kreise der FRoSTA-Kollegen. Da können sich andere Kollegen mal eine Scheibe abschneiden, die nicht gekommen sind, weil sie etwas wichtiges anderes vorhatten. 😉

5 Kommentare

  1. Auch, wenn wir kein politisches Blog sind: Davon möchte ich mich aber weit distanzieren!

    Nichtsdestotrotz muss man nicht jedes englische Wort, ohne zu ĂŒberlegen, bedingungslos in den eigenen Sprachgebrauch ĂŒbernehmen, sofern es vernĂŒnftige Alternativen gibt. Ich weiß, damit kĂ€mpft man gegen WindmĂŒhlen. Deshalb geht es mir auch nur darum, mit so einem Wort mal zum Nachdenken darĂŒber anzuregen. Schließlich ist das Wort „homepage“ dem Sachverhalt im Internet auch nur als neues Kunstwort angedichtet. Da kann man auch mal kreativ sein und sich dafĂŒr einen deutschen Begriff ausdenken. Und ich denke, jeder, der weiß, was eine „Homepage“ ist, wird sich auch denken können, was der Begriff „Heimseite“ soll. Das dann gleich in eine „braune Ecke“ zu stellen ist absoluter Unsinn!

    Ich habe mal einen Bericht im Fernsehen gesehen, ich glaube, der war ĂŒber eine Wohngemeinschaft, die haben versucht, alles nur auf deutsch auszudrĂŒcken. Da fielen auch so Begriffe wie „geröstete Weißbrotscheibe“ fĂŒr „Toast“. Dies geht mir zwar auch ein wenig zu weit, aber da war keine Spur von DeutschtĂŒmelei, das war einfach Spaß an der Sache und die Herausforderung, einen deutschen Begriff zu finden. Und wahrscheinlich die gemeinsame Erkenntnis, das es meist auch anders geht, wenn man grundsĂ€tzlich mal bereit ist, auch eigentlich selbstverstĂ€ndliche Dinge, kritisch zu hinterfragen.

    Ich kann mich auch daran erinnern, dass eine grĂ¶ĂŸere deutsche Tageszeitung (fĂ€llt mir auch gerade nicht ein, welche das war) auch mal eine komplette Ausgabe ohne auslĂ€ndische Begriffe herausgebracht hat. Eine der grĂ¶ĂŸten Schwierigkeiten war es nach Aussage der Autoren, im Sportteil das Wort „Trainer“ zu ersetzen, da der Begriff „Übungsleiter“ nicht das ganze TĂ€tigkeitsspektrum widerspiegelt.

    Also mein Tipp: Sich nicht von irgendwelchen Technikfirmen jeden auswĂ€rtigen Begriff … oktroyieren lassen … und vor allem, sich auch nicht JEDE Heimseite im Netz reinziehen.

  2. Technikfirmen ist gut….
    …wer war gleich nochmal die Firma mit…

    dem „FoodFinder“, den „Jobs“, dem „Disclaimer“…
    … „Sitemap“, „News“, „Corporate Governance“, „FAQ“…. etc.?

    Mich stört das mittlerweile selbst, dass jeder Mist auf Englisch geschrieben/gesagt wird, u.a. weil ein paar Marketingpfeifen, die ihre besten Jahre schon hinter sich haben, meinen, das wĂ€re gerade angesagt und „cool“.
    Gut, das Bild ist vielleicht etwas zu starr gezeichnet, aber genauso kommt’s mir vor. Denn „cool“ ist daran irgendwie schon lange nichts mehr. SpĂ€testens, seitdem nun wirklich Jeder Englisch in der Schule lernt.
    Und vor allem, wenn es dafĂŒr passende deutsche Wörter gibt.
    Und es ist ja nicht so, dass man einen Toast unbedingt umstĂ€ndlich beschreiben muss. Es wurden schon immer passende Wörter gefunden fĂŒr Dinge, die es zuvor nicht gab – auch im Deutschen.

    Auch wenn jetzt Frostas AusflĂŒchte ins Englische noch verzeihbar sein mögen, aber jeder der sowas mitmacht, erst recht an Stellen, die noch von vielen „konsumiert“ werden, verantwortet mit, dass sich das Englische so klammheimlich in den Alltag einschleicht.

    Ich jedenfalls gewöhn mir zunehmend wieder an, soweit wie möglich Deutsch zu sprechen. Das geht zwar noch nicht soweit, dass ich Heimseite sag, aber das kann ja noch kommen 🙂 . Eine praktikable und noch akzeptierbare Alternative wĂ€re vermutlich „Internetseite“.

  3. Ich finde es auch albern, wenn jemand englische Worte benutzt wenn es dafĂŒr seit langem eingebĂŒrgerte deutsche Worte gibt. Aber manche Eiferer, die nun konsequent „alle“ Anglizismen verbannen wollen, schießen meines Erachtens weit ĂŒber das Ziel hinaus. Sprache hat sich schon immer gewandelt und ist von anderen Sprachen beeinflußt worden (meines Wissens nach ist das Wort „Fenster“ auch nicht in „Deutschland“ erfunden worden). Das gilt natĂŒrlich heute umso mehr, da lĂ€nderĂŒbergreifende Kommunikation fĂŒr viele zum Alltag geworden ist.

    Es kann aber auch ein Vorteil sein, Begriffe aus neuen Sprachen zu importieren. Wenn ich von meinem „Desktop“ rede dann ist sicherlich nicht meine SchreibtischoberflĂ€che gemeint. Und letztens meinte jemand zu mir, ich sollte die Ergebisse doch in ein „Spaltenbogenblatt“ eintragen. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, was er damit meinte. Erst durch Nachfragen bekam ich heraus, dass damit ein Excel-Worksheet gemeint war.

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