Gerade lese ich in der FAZ…
diesen Artikel über Lebensmittel und wieviel mehr „Natürlichkeit“ man sich wünscht.
Das Verrückte daran: eigentlich machen wir bei uns alles absolut natürlich (ohne alle Zusatzstoffe), trotzdem stehen gerade fertige Gerichte wie unsere unter Generalverdacht.
Gleichzeitig werden angeblich 70% aller Lebensmittel industriell vorverarbeitet, weil man eben immer weniger kocht. Und das obwohl keiner der Industrie traut.
Alles irgendwie schwer zu verstehen….?!?!
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Ich finde das Problem in der heutigen Lebensmittelindustrie ist auch teilweise der Verbraucher. Er will für Lebensmittel immer weniger Geld bezahlen, und dann gibt es einen großen Aufschrei wenn wiedermal ein Lebensmittel mit irgendwas…. verseucht ist. Ich nehme mich von diesem Verhalten selber gar nicht aus. Zumal es auch darauf ankommt was man verdient. Ich kann es mir leider nicht immer leisten die „bio“- Produkte zu kaufen, was ich sehr gerne tuen würde. Ich habe mal irgendwo gelesen das in Deutschland im Verhältnis das wenigste Geld für Lebensmittel ausgegeben wird – im Europäischen vergleich.
LG S.Kochlowski
Weiter so Frosta
[ Anm. d. Admin: Werbelink entfernt, da Verstoß gegen die Blogregeln. ]
Das Problem ist nicht, dass man sich bio-Produkte nicht leisten kann – das Problem ist, dass man sein Geld für andere Dinge lieber ausgibt und dann für das Essen nicht mehr genug Geld da ist.
Da wird dann halt das zweite Familienauto und der 150cm Flachbildfernseher und nen iPod lieber angeschafft.
Immer auf den genauen Wortlaut achten! „Im Verhältnis“ zu was? Zum Einkommen!
Es sagt nichts darüber aus, wie viel der Deutsche tatsächlich für Lebensmittel ausgibt und ob Lebensmittel hierzulande billig sind.
Das sind sie laut OECD nämlich in Deutschland nicht, den in Deutschland sind die Lebensmittel verglichen mit Resteuropa am Drittteuersten-teurer sind nur noch Luxembourg und Schweden.
Ich finde es schade, dass den Verbrauchern immer ein schlechtes Gewissen gemacht wird und man sie letztlich für dumm verkauft.
Die Deutschen geben wenn man so viel schon am meisten Geld für Lebensmittel aus, fast überall gibt man real weniger Geld dafür aus und doch schämen sich die Verbraucher. Völlig grundlos, denn der reale Warenwert hat mit den Verkaufspreisen wenig zu tun und wen er etwas damit zu tun hätte, dann könnten die deutschen Verbraucher sich beruhigt zurücklehnen.
Mehr zahlt fast keiner!